She’s back!

Hm, von wem rede ich denn da? Na ja, vom besten Seriencharakter aller Zeiten halt. Und ich meine nicht Number Six von Battlestar Galactica. Tricia Helfer hat mich zwar mit ihrer Cyborg-Sexyness immer in ihren Bann gezogen, aber nein, niemand kommt an SIE heran. Im Jahr 2004 wurde sie geboren und manipulierte sich eine ganze zweite Staffel lang in mein innerstes Gehirn. Und als sie dann am Ende nach Paris verschwand, blieb ich angeschissen zurück. Ich hoffte, betete, flehte. Jede darauf kommende Folge blieb ich verstört zurück (bis auf den Staffelauftakt der dritten Season, da war sie eine Millisekunde zu sehen, das zählt nicht). Seit nun mehr 6 Jahren läuft All I Know von Art Garfunkel in meinem Musikplayer rauf und runter (eingefleischte Serienfans müsste jetzt so langsam klar werden, von wem hier die Rede ist). Ich kämpfte mich durch eine Serie, die ihren Zenit bei weitem überschritten hatte. Selbst Katee Sackhoff (wo wir wieder bei Battlestar Galactica wären) und die wunderbare Vanessa Redgrave (diese Stimme, der Wahnsinn) vermochten meine schmerzliche Sehnsucht nicht zu vermindern. Und just in dem Moment, als die Glut drohte zu erlöschen, entflammte die Ansicht eines Rücken das Feuer auf ein Neues. Natürlich hab ich den Rücken erkannt. Davon abgesehen, dass ich erstmal auf Stopp stellen musste, als ich in den Credits ihren Namen lesen konnte.

Ava Moore is back. Für die letzte Staffel von Nip/Tuck nahm Famke Janssen ihre Rolle des manipulierenden Lifecoach wieder auf. Und um ehrlich zu sein, mir ist ja so was von egal, wie schlecht die Storyline ist. Mir ist egal, was mit Sean und Christian, Matt und allen passiert. Zeigt einfach Ava, wie sie alle fertig macht und ich bin dabei. 45 Minuten Bitchface von Ava Moore und ich bin glücklich und drohe nicht mehr vor Langeweile zu sterben, wenn ich mir Nip/Tuck anschaue.

Ava Moore has risen from the ashes! Ein kleiner Seitenhieb auf Famke Janssens bekannteste Rolle des Phoenix aus dem X-Men Franchise musste an dieser Stelle einfach mal sein. Aber ich finde, dass der Hype, den ich hier produziere, nicht ganz unberechtigt ist. Mit Ava Moore in der zweiten Staffel von Nip/Tuck hatte diese Serie ihren höchsten Wert. Meiner Meinung konnte sie nie wieder daran anknüpfen.

Und zum Schluss noch ein Video, das zeigt, warum ich Ava Moore unbedingt wieder haben wollte. Der Schrei, das Aufweinen von Famke Jannsen, als ihr Sohn in ihren Armen stirbt, hat mich so sehr bewegt damals, und tut es noch heute. Für mich eine der wichtigsten Serienszenen überhaupt.

Grüße, Nox

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Jetzt wird mal richtig abgekotzt…

Ich war mit meiner Stammgruppe mal wieder in World of Warcraft unterwegs. Um genau zu sein: in der Eiskronenzitadelle. Um aber dem Endgegner, dem Lich König, so eine Art Darth Vader, dessen Bettgesellin zwar nicht nicht Padme heißt, entgegentreten zu können, muss man sich zuerst durch eine Menge von Drachen, Untoten und Stinkeviechern metzeln. Einer der letzteren Sorte ist unser Freund Fauldarm. Das ist ein ganz hübscher, gepeinigt von Magen/Darmproblemen. Der Kampf ist witzig und macht Spaß.

Grüße; Nox

Lost: Der Beginn des letzen Kapitels

Am Dienstag lief in den USA die sechste und damit letzte Staffel von Lost an. Die Geschichte setzt dort an, wo das Seasonfinale endete. Eine schwer verletze Juliet löst mit letzter Kraft die Detonation der Bombe aus, die alles bisher geschehene ungeschehen machen soll. Und so sehen wir in der nächsten Szene Jack im Flugzeug bevor dem Absturz. Es gibt Turbulenzen. Rose beruhigt ihn (hier schon ein Hinweis, dass nicht alles wie vorher ist: denn in der ersten Folge der ersten Staffel ist es Jack, der Rose beruhigt). Nach einer weiteren stärkeren Turbulenz passiert … nichts. Der Flug der Oceanic 815 stürzt nicht auf der Insel ab. Vielmehr sehen wir die Insel im Meer begraben. Mit dem typischen Augen-Motiv wird uns dann Kate gezeigt, die überrascht auf einem Baum erwacht. Ihr Gehör ist voller Rauschen von der Explosion. Wir sind zurück auf der Insel. Hm, war nicht gerade alles gut, und wir sind nicht abgestürzt? Ah, Jack und Sawyer sind auch da. Und wann sind wir jetzt? Okay, die Swan Station zerstört. Wir sind zurück im Jahr 2007. Und es sieht nicht gut aus. Nicht für Juliet und Sayid. Beide kämpfen schwer verletzt um ihr Leben. Zurück im Flugzeug begegnen wir einer verhafteten Kate, einem stets vom Glück verfolgten Hugo und einem charmanten Sawyer. Der Zustand von Sayid wird immer kritischer. Endlich wiedervereint scheinen Jin und Sun im Flugzeug gefangen in einer unglücklichen Ehe, deren Gegenteil sich in Rose und Bernard wiederspiegelt. Locke und Boone unterhalten sich über ihren Australienaufenthalt. Zurück bei der Statue mit den vier Zehen finden wir einen konfusen Ben wieder, der versucht zwischen Locke und Richard zu vermitteln. Als Richard Ben, den Leichnam Lockes zeigt, ahnt er schlimmes. Wer oder was ist John Locke? Beim Swan versuchen Jack und der Rest Juliet aus den Trümmern zu befreien, während Hurley einen Auftrag vom toten Jacob aufgetragen bekommt. Auch auf dem Flug der Oceanic wird es kritisch. Jack rettet Charly, der einen Drogenbeutel verschluckt hatte. Während Charlie gerettet wird, stirbt Juliet auf der Insel. Bei einer Konfrontation mit Locke stirbt ein großer Teil der Gruppe, die Jacob beauftragt hatte, auf die Insel zu kommen. John Locke, oder wer er auch immer ist, ist das Schwarze Monster. Das Flugzeug landet sicher in Los Angeles. Bei dem Versuch, Sayid zu retten, werden die Losties von einer Gruppe gefangen genommen und zu einem versteckten Tempel geführt. In Los Angeles kann Kate dem U.S. Marshall entkommen, Jack findet heraus, dass der Leichnam seines Vaters der Fluggesellschaft abhanden gekommen ist. Durch Milos Hilfe erfährt Sawyer die letzten Worte Juliets: „It worked“. Als den Entführten droht erschossen zu werden, erklärt Hurley, dass Jacob ihn geschickt und ihm den Gitarrenkoffer gegeben habe. Als der Führer der Gruppe den Koffer öffnet, befindet sich dort ein großes Ankh. Dieses zerbricht er und findet eine Notiz von Jacob. Eine Liste mit Namen (da klingelt was). Nun wollen sie Sayid helfen. In Los Angeles gerät Jin in Schwierigkeiten, da er nicht erklären kann, aus welchen Gründen er eine Uhr und so viel Geld bei sich trägt. Im Tempel wird Sayid so lange in eine Wasserquelle getaucht, bis die Sanduhr abgelaufen ist. Zuvor gewarnt, dass es Risiken hat, stirbt Sayid. Bei ihrer Flucht vom Flughafen begegnet Kate Claire. Als Hurley im Tempel mitteilt, dass Jacob tot ist, bereiten sich die Tempelbewohner auf einen Angriff vor und schießen ein Signalfeuer in die Luft. Zurück am Strand erfahren wir Lockes/Schwarzes Monsters Absichten. Er/es möchte nach Hause. Am Flughafen begegnen sich Locke und Jack. John gibt Jack Trost, dafür ihm Jack seine Karte für ein medizinisches Gespräch. Richard, von dem Signalfeuer alarmiert, erkennt, wer John Locke wirklich ist. Daraufhin wird er von ihm niedergeschlagen und weggetragen. Im Tempel erwacht gegen alle Erwartungen Sayid zu neuem Leben.

Das nenn ich mal einen Staffelauftakt. Und am meisten beeindruckt hat mich die schauspielerische Leistung von Terry O’Quinn. Die Augen haben mir eine Gänsehaut bereitet. Wieder einmal führen die Lostmacher eine neue Erzählstruktur ein. Nach den Flashbacks und Flashforwards der letzen Staffeln macht es nur Sinn, eine Erzähllinie zu wählen, die von der Zeit losgelöst ist. Wir befinden uns in diesen Flashs weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft, es scheint eine Art Paralleluniversum zu sein. Und da das Thema Tod und Leben so zentral in dieser Doppelfolge angesprochen wurde, könnte man vermuten, dass diese neue Erzähllinie vielleicht das Leben nach dem Tod darstellt. Nehmen wir an, Jack würde sterben, würde seine Seele in eben die Gestalt von Jack, der sicher am Flughafen von Los Angeles gelandet ist, übertragen. Mich reizt diese Idee aus einem Grund. Falls diese Theorie (und es ist nur eine Theorie von vielen, wie so üblich bei Lost) wahr ist, bleibt die Frage offen, ob eben diese beiden Welten einen Einfluss aufeinander haben. Wirkt sich das Verhalten der Losties auf der Insel auf das Leben in der anderen Storylinie aus? Es ist dieselbe Frage, ob sich mein Verhalten auf dieser Erde darauf auswirkt, ob ich (jetzt ganz platt gesagt) in den Himmel oder in die Hölle komme.

Die andere große Frage, die mir den Kopf zermartert ist: Wer oder was sind Jacob und John Locke. Irgendwie hat mich die ganze Situation an das Vorspiel von Faust I erinnert, wo Gott und Mephistopheles die Wette eingehen, ob Faust vom Teufel verführt werden kann. Jacob unterhält sich im Staffelfinale mit einem Mann in schwarzer Kleidung. Und beide haben unterschiedliche Erwartungen in die Menschen. Das negative Menschenbild wird durch die Aussage „They come. They fight. They destroy. They corrupt. It always ends the same way.“ ausgedrückt. Jacob scheint nicht dieser Meinung zu sein. Es muss nur einmal nicht nach diesem System laufen, dann zählt alles, was davor passiert ist als Entwicklung zu diesem einen Punkt. Aber neben dieser Auseinandersetzung zwischen Jacob und dem Mann in der schwarzen Kleidung scheint dieser eine ganz eigene Agenda zu haben, nämlich nach Hause zu kommen. „I want the one thing John Locke didn’t. I want to go home.“ Hier wurde ich stark an das Motiv des gefallen Engels erinnert, der aus seiner Heimat in die Tiefe gestürzt wurde. Wenn Jacob und er Wesen der Metaphysik sind, wo kommen sie her? Und vor allem gibt es eine Instanz über ihnen? Wo stehen sie in der Hierarchie in dieser Welt? Ich kann es kaum erwarten, wie die Geschichte weitergeht.

Born in blood

Dexter erreicht seinen Höhepunkt und Tiefpunkt zur gleichen Zeit. Die vierte Staffel setzt einen neuen Maßstab für Qualität von TV-Serien. So ist es nicht wunderlich, dass Michael C. Hall und sein „Gegenspieler“ John Lightgow dieses Jahr mit einem Golden Globe ausgezeichnet wurden. Vom Scheinwerferlicht der Award-Show schwenken wir über: Die ganze vierte Staffel der Serie war von Licht und Helligkeit durchzogen. Ein Licht so falsch und deplatziert wie Dexter in der Welt von harmonischer Familie. Man hätte ihm so sehr gewünscht, einen Platz in dieser Welt des Lichts zu finden. Zu Tag der der liebende Familienvater, bei Nacht der dark defender, der Miamis Strassen vom übelsten Abschaum reinigt. Wir hätten es ihm gewüscnht, aber nicht gewollt, denn es wäre kein Dexter. Dexter muss zerissen sein, immer auf der Suche.

Die Welt des Lichts bekommt Dexter nicht, sie blendet ihn, anstatt Dinge aufzudecken. So kommt es auch, dass mit dem Fotografen ein Unschuldiger auf seinem Tisch und dann bei den Fischen landet. Da kommt die Figur des Arthur Mitchells nur Recht. Er scheint den Weg gefunden zu haben: bewunderter Familienvater underfolgreichster Serienkiller aller Zeiten. Doch schnell muss Dexter erkennen, dass sein Mentor nicht das ist, was er zu sein scheint. Trinity ist die Personifizierung von dem, was Dexter am meisten befürchtet, was er werden könnte. Ein Psychopath, dem das Wohl der Personen in seinem Leben, vollkommen gleichgültig ist. Von Trinity kann Dexter nur eines lernen: Wenn er Teil der Welt des Lichts sein will, darf er nicht wie Arthur Mitchel werden. Im dem Moment, in dem er dies erkennt, wird ihm aber vor Augen geführt, wie sinnlos dieses Bestreben ist. Das Blut und die Dunkeltheit seiner Existenz haben die Welt des Lichts bereits erreicht und eingenommen. In Ritas Blut wird seine Familie in der Welt der Schatten wiedergeboren. Licht aus. Schwärze.

Wer Staffel 4 noch nicht gesehen hat, sei an dieser Stelle davon abgeraten, das Video anzuschauen.

The New Adventures of Spider-Man

Das Jahr steckt noch in jungen Schuhen, da lässt Sony Pictures die Bombe platzen, dass sie das Spider-Man Franchise nicht weiter fortsetzen, sondern statt dessen einen Reboot durchführen wollen. Ausgangspunkt für diese etwas unerwartete Entwicklung waren wohl künstlerische Differenzen zwischen Studio und Regissuer Sam Raimi. Unstimmigkeit herrschte auch schon zur Produktion des dritten Wandkrabblerabenteuers, was man meiner Meinung nach dem Film anmerkt. Manchmal plagt mich sogar der Verdacht, dass Raimi mit einer gewissen Absicht einen fragwürdigen Film abgeliefert hat. Selbst in den animierten Fernsehserien wurde die Venom-Saga spannender und glaubhafter inszeniert. Aber Raimi hat auch nie ein Geheimnis daraus gemacht, kein großer Freund der Spidey-Nemesis Venom zu sein.

Ohne Raimi und Tobey Maguire soll es nun weitergehen, denn der finanzielle Aspekt einer solchen Produktion wird dafür sorgen, dass Spidey sein Kostüm noch lange nicht an den Nagel hängen wird. Nach dem großen Erfolg Nolans „The Dark Knight“ ist eine Neuauflage eine logische Konsequenz für Sony. Das Batman-Epos hat bewiesen, wie qualitativ eine Comicverfilmung sein kann, ohne doch dabei ihre Spannung und Selbstironie zu verlieren. Nach dem ersten Sichten des Films war meine Sorge um die anderen Filme des Genres groß. Nolan hat gut vorgelegt. Ich gehe stark davon aus, dass Sony versuchen wird, auf diesen Zug aufzuspringen. Als großer Comicfan werde ich den Film so oder so anschauen, aber ob ein wenig mehr Geduld an dieser Stelle angebrachter gewesen wäre, wird sich herausstellen müssen.

Einen Vorteil gibt es jetzt schon: Keine nervige Mary Jane mehr. Ich habe geklatscht, als Peter ihr im Jazzclub eine pfeffert. Mein Wunsch ist eine dem Charakter Venom würdige Geschichte, in der er Parker in den Wahnsinn treibt.

Nox

Spartacus: Sand and blood

Ficken, fluchen, vermöbeln: darum geht es in der neuen Serie des Pay-Tv Senders Starz. Eine optische Mischung aus 300 und Gladiator erwartet den Zuschauer. Die Optik der Serie macht neugierig und irgendwie Spaß, auch wenn man ihr schnell ansieht, dass es keine Kinoproduktionqualität ist. Aber es ist ja auch nun mal eine Serie. Allerding wirkt vieles übertrieben. Und da kommen wir zum Problem von Spartacus. Die Serie will für Aufsehen sorgen und schocken. Und das merkt man ihr an. An manchen Stellen wirkt beispielsweise die vulgäre Sprache völlig fehl am Platz und viel zu aufgesetzt und absichtlich. Aber nach zwei Folgen gibt es noche viel Zeit für die Serie, ihr Gleichgewicht zu finden. Unterhaltung bietet sie allemal.

Der Eiserne Rat

Huhu!

Hier noch mal ein Video zu WoW, indem unser Raid dem Eisernen Rat den Gar ausmacht. Haha! Und diesmal lieg ich nicht tot in der Ecke rum^^

Nox