The Tick

Superheldengeschichten scheinen immer fern ab von unserer Realität zu handeln. Aber auch nur auf den ersten Blick. Vielmehr scheint sich die Menschlichkeit der heldenhaften Protagonisten eben durch diese konstruierte Distanz zur Realität noch viel stärker zu manifestieren. Letztendlich geht es in vielen der bekannten und auch weniger bekannten Storys um ein Gefühl der Angst, nämlich die Angst anders zu sein und ausgegrenzt und nicht akzeptiert zu werden. Die Metapher ist einfach. Die Superheldenhaftigkeit kann zu jeder Zeit mit anderen Attributen ersetzt werden. Religionszugehörigkeit, Rasse, Sexualität, der Topf ist unerschöpflich. Aus diesem Grund wird der Hype und der Erfolg der Comicverfilmungen wohl noch einige Zeit andauern, wobei auch schon so manche Perle ein zu frühes Ende erreicht hat.

Ich weiß nicht, ob viele die Zeichentrickserie The Tick kennen, aber wahrscheinlich kennen noch viel weniger die Live-Action Serie aus dem Jahre 2001. Hier ein kleiner Ausschnitt aus der 3. Episode, in dem einem der Hauptcharaktere ein Outing als Superheld vor seiner Familie bevor steht. Die Parodie auf typische Genreinhalte ist einfach zu köstlich.

Nox

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